
Nahrungsmittelallergie: Proteine (das ist Eiweiß) dürfen nicht zu verwandt sein – sonst gibt es sie nicht. Das ist das verblüffende Ergebnis einer neuen Untersuchung.
Proteine machen Allergien. Das ist soweit ja bekannt. Bei Nahrungsmittelallergien ist es nicht anders. Doch nun haben Forscher herausgefunden, dass der Verwandtschaftsgrad tierischer und menschlicher Proteine bestimmt, ob sich eine Allergie entwickeln kann – oder der menschliche Körper völlig unbeeinflusst bleibt.
Je enger tierisches mit menschlichem Protein ist, so legen die Ergebnisse nahe, desto unwahrscheinlicher sind allergische Symptome. Typisch wären Kribbeln im Mund, an Lippe und im Rachen. Rötliche Flecken und Pusteln an der Haut. Darmprobleme, ja Verdauungsprobleme allgemein. Manchmal auch die "Klassiker" wie Niesen, rote Augen.
Alles das kann auftreten, wenn ein tierisches Protein weniger als 54 Prozent mit einem menschlichen gemeinsam hat. Wenn das der Fall ist, kann der Körper unter Umständen nicht mehr erkennen, dass der Eiweißstoff gar nicht böse ist und greift an.
Quelle: derstandard.at
