Wenn die Nebenhöhlen schmerzen

Sie ist quasi eine Volkskrankheit – die Stirnhöhlenentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung. Denn etwa jeder siebente leidet mindestens einmal pro Jahr daran. Die Nasennebenhölen sind Ausbuchtungen im Knochen, die das Gewicht des Schädelknochens senken. Sie sind mit Schleimhaut ausgelegt und können von Viren oder Bakterien besiedelt werden genauso wie andere Schleimhäute.

Die Krankheit kann akut auftreten – und nach einigen Tagen bis wenigen Wochen wieder verschwinden. Inhalieren mit ätherischen Ã-len und Behandlung mit einer Rotlichtlampe helfen. Aber: das ganze kann auch chronisch werden. Dann halten Schnupfen, Kopfschmerz und Krankheitsgefühl (sich richtig mies fühlen ist typisch!) mehr als acht Wochen lang an.

Grund dafür kann unter anderem eine allergische Erkrankung sein. In diesem Fall sind die Schleimhäute nicht oder nicht nur vom Krankheitserregern befallen, sondern reagieren (auch) auf ein Allergen. Wenn Ihre Allergie sich als Nasennebenhöhlenentzündung bemerkbar macht, sollten Sie möglichst bald etwas dagegen unternehmen. Denn die Krankheit kann nicht nur chronisch werden. Sie kann auch ernste Komplikationen nach sich ziehen: Die Knochen kann sich entzünden, entzündungen im Bereich des Gehirns sind möglich. Das kommt aber glücklicherweise nur äußerst selten vor.

Quelle:
medizinfo.de