Was verbindet Alpen, Allergien und Klimawandel?

Der Klimawandel bringt Neuigkeiten für Allergiker. Neue Arten wandern in den Norden (Stichwort: Ambrosia), die Pflanzen, die bei uns schon wohnen blühen länger. Aber was haben die alpen damit zu tun?

Die Alpen sind hoch. Wo es hoch ist, herrscht ein anderes Klima. Es ist kühler – was neuen Arten das Gefühl gibt, sie befänden sich im hohen Norden – sie ziehen gleich wieder ab. Es herrscht ein längerer Winter, es liegt länger Schnee. Das ermöglicht es Bäumen nicht, früh zu blühen. Außerdem ist die Luft weiter oben trockener, was die Hausstaubmilbe gar nicht zu schätzen weiß.

Mit anderen Worten: Je höher in den Alpen, desto "allergiefreundlicher" ist das Klima. Und wird es auch noch lange bleiben – trotz Klimawandel. Denn wenn Ambrosia erst einmal auf 3.000 Metern über dem Meer blüht, ist vieles schon zu spät.

Quelle: derstandard.at