
Haben Sie auch schon einmal Amalgam im Mund gehabt? Oder haben Sie noch? Haben Sie dann auch schon einmal Angst gehabt, dass Sie in den nächsten Tagen an einer Quecksilber-Vergiftung qualvoll sterben könnten?
Wenn ja, entspannen Sie sich. Wie Univ.-Prof. Dr. Peter Städtler von der Uni Graz im Standard-Interview sagt, haben Sie das meiste Quecksilber aus der Füllung nämlich schon längst aufgenommen: Als Sie sie bekommen haben.
Beim Setzen einer Amalgam-Füllung atmet man nämlich das Quecksilber ein. Ist die Füllung erst im Mund, dann setzt sie nicht mehr so viel Quecksilber frei. Amalgam ist dabei eine recht widerstandsfähige und haltbare Art, seine Zähne wieder beißbar zu machen. Sollten Sie also nicht unmittelbare Beschwerden haben oder sich extrem unwohl mit den dunkelgrauen Flecken auf Ihren Zähnen fühlen, müssen Sie nicht aktiv werden.
Aber was für Beschwerden gibt es denn? Da wäre einmal – natürlich – die Quecksilber-Allergie. Die ist per allergietest nachweisbar. Sie äußert sich durch Verdauungsstörungen. Dann gibt es auch noch die so genannten oralen Lichen planus, das sind weißliche Flecke in der Mundhöhle. Diese können aber noch nicht eindeutig auf das Quecksilber zurück geführt werden.
Quelle: derstandard.at

Hallo Eva, vor einigen Jahren habe ich mir sämtliche Amalgam-Plomben entfernen lassen und bin seither frei von Rückenschmerzen und anderen Beschwerden unbekannter Herkunft. Unbedingt nötig ist aber eine konsequente Ausleitungsbehandlung nach der Entfernung der Zahnfüllungen. Dazu ist die Hilfe eines erfahrenen Arztes dringend anzuraten.
| 27.Dezember.2006 @ 17:00
Hallo Susanne, danke für Deinen persönlichen Bericht! Ich hatte selbst nie Amalgamplomben, daher bin ich bei dem Thema auf andere angewiesen (wobei ich selbst Erlebtes gegenüber Statistiken ernster nehme). Liebe Grüße, Eva
| 28.Dezember.2006 @ 08:48