Was ist eine Allergie?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem über. Eine völlig harmlose Polle oder ein vorwitziges Katzenhaut-Teilchen landet auf der Nasenschleimhaut und – Hatschi!

Das Immunsystem tut also genau das, was es bei ernsthaften Krankheits-Erregern tun sollte. Es unternimmt alles, um den unerwünschten Eindringling so schnell wie möglich wieder los zu werden. Nur, dass es sich in diesem Fall um gar keinen "gefährlichen" Stoff handelt.

Eine Allergie entsteht, wenn ein so genanntes allergen – das ist jeder Stoff, der eine allergische Reaktion hervorruft – erstmals auf die Haut oder die Schleimhaut auftrifft. Bei diesem ersten Mal merkt der Betroffene noch gar nichts. Das Immunsystem aber arbeitet sofort auf Hochtouren. Es glaubt, einen wüsten Angreifer ausgemacht zu haben und tut jetzt, was es kann: Es bildet Antikörper noch und nöcher. Die warten dann nur auf den nächsten "Angriff" dieses speziellen Allergens. Dann schlagen sie los. Sie lassen es jucken, die Schleimhäute anschwellen, die Augen tränen.

Auf diese Weise bekämpft der Körper etwa Grippeviren und Bakterien. Wenn solche Kleinstlebewesen in die Haut zu dringen versuchen, ist eine solche Reaktion auch mehr als angebracht. Bei einer Allergie aber verschleudert das Immunsystem seine gesamte Kraft, um vollkommen ungefährliche Partikel abzuwehren.

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