Vorbeugung III - wer ist denn gefährdet?

Um den Nachwuchs wirkungsvoll vor Allergien schützen zu können, ist die zentrale Frage: Ist mein Kind überhaupt gefährdet? dazu gibt es recht aussagekräftige Statistiken. Hauptfaktor für das spätere Auftreten einer Allergie dürfte sein, ob diese Erkrankung in der Familie liegt.

So zeigt der Durchschnitt, dass bis zu 50 Prozent der Kinder, deren Eltern beide an einer Allergie leiden, selbst einmal eine Allergie entwickeln werden. Bei Kindern, deren Eltern an derselben Allergie leiden, steigt der Wert auf bis zu unglaubliche 70 Prozent an. Doch auch der Nachwuchs aus vollkommen allergiefreien Familien ist heutzutage nicht mehr gefeit: Rund zehn Prozent erkranken trotzdem irgendwann einmal selbst daran.

Natürlich ist Vorbeugung gerade in Fällen besonders sinnvoll und wichtig, wo schon zu erwarten ist, dass eine Allergie drohen kann. Wenn etwa Großeltern, Eltern, Geschister und Onkeln und Tanten regelmäig schnupfen und niesen oder rote Flecken nach bestimmten Nahrungsmitteln bekommen – dann ist Vorsorge wirklich angebracht.

Starten kann sie schon vor der Geburt – also während der Schwangerschaft (mehr dazu unter Vorsorge I). Doch auch, wenn das Kindlein schon geboren ist, sogar wenn es schon eine Allergie zu entwickeln beginnt, kann man noch viel tun (mehr dazu unter Vorsorge IV und weitere ;-) ).

Quelle: Allergie-Vorbeugung