
Die Hausstaubmilbe: Ein unscheinbares Spinnentier, das sich bescheiden von Hautpartikel ernährt und völlig unbemerkt in unseren Betten, Kuscheltieren und Teppichen haust. Völlig unbemerkt? Nicht ganz. Denn manche von uns reagieren allergisch auf die kleinen Biester.
Nicht auf die Tiere selbst, sondern auf ihren Kot. Die Anzeichen: verstopfte Nase beim Aufwachen, Atemnot in der Nacht. Besonders mögen die Tierchen hohe Luftfeuchte und Temperaturen um 25 Grad Celsius.
Da kann man sie auch gleich packen: Achten Sie darauf, dass Ihr Schlafzimmer möglichst kühl ist und eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit aufweist (50 Prozent ist für unsere gesundheit noch OK, für die Milbe aber schon nicht mehr ideal). Spezielle Bettüberzüge helfen weiter. Waschen Sie diese bei 60 Grad oder mehr und die Milbenpopulation reduziert sich jedesmal drastisch. Lassen Sie auch Ihre Matratzen einmal jährlich reinigen.
Staubsaugen befördert die Milben aus Teppichen – auch ihren Kot. Und Lüften senkt in allen Räumen die Luftfeuchtigkeit. Aus Ihren Stofftieren (beziehungsweise denen Ihrer Kinder) kriegen Sie die Tierchen so heraus: Stecken Sie sie in einen Plastikbeutel – und ins Tiefkühlfach. 24 Stunden lang.
Quelle: gesundheit.de
