Sick Building Syndrom - auch Häuser können krank sein

Vielleicht kennen Sie das ja sogar: Sie fühlen sich prächtig, Kopf ist klar, Lungen voll und leistungsfähig, Sie stecken voller Energie. Dann gehen Sie ins Büro. Und nach einer Stunde oder zwei fühlen Sie sich erschlagen, Ihr Kopf pocht, vielleicht jucken sogar die bronchien.

Nein, ich will jetzt nicht auf den allgemeinen Arbiets-Frust hinaus. Obwohl der zugegebenermaßen auch genau solche Symptome hervorrufen kann. Es handelt sich um etwas ganz anders: Gebäude, die "krank" sind – und krank machen.

Das "Sick Building Syndrom" beschreibt diese Tatsache. Dabei entstehen Allergien und allergieartige Zustände, die durch Klebestoffe von Teppichböden, Zusätzen in Wänden und verwendeten Farben, Ausdünstungen von Drucker, Fax & Co hervorgerufen werden. Erkrankt das Haus nach einem kleinen Wasserschaden dann auch noch an Schimmel, ist das Syndrom perfekt.

Wenn erst einmal das Gebäude nicht mehr ganz auf dem Damm ist, so sehr, dass auch schon die Menschen es zu spüren kriegen, sind Sanierungsarbeiten dringend nötig. Denn was als allgemeines Unwohlsein beginnt, kann leicht zu einer ernsten Arbeits- und Lebensbeeinträchtigung werden.

Quelle: Pure Nature