
Sieht es bei Ihnen zu Hause so aus? Na, hoffentlich nicht. Aber wenn es bei Ihnen zu Hause so aussehen sollte, dann können Sie schon einmal sicher sein: Da ist irgendwo Schimmel dabei!
Aber wie gesagt: Ich bin mir ganz sicher, dass Ihre Wohnung von diesem Bild weit entfernt ist. Und deshalb denke ich, es ist ganz interessant zu wissen, dass man Schimmel-Belastung in den eigenen vier Wänden auch selbst nachweisen kann.
Die Methode hat enius entwickelt und es funktioniert mit Petrischalen und Nährmedium. Sie brauchen gar keine besonderen Vorkenntnisse oder gar eine Ausbildung. Die bedienungsanleitung lesen reicht aus. Und nach sieben Tagen haben Sie ein Ergebnis.
Damit haben Sie auf jeden Fall einen ersten Anhaltspunkt. Denn der Schimmel ist ja tückisch. Es ist ja gerade so, dass er nicht so wie auf dem Bild links gleich ins Auge sticht. Meist ist er ja sehr verborgen. Kaum zu sehen oder gut versteckt hinter Kästen, Wandteppichen und Ähnlichem.

Hallo,
die Behauptung, Enius hätte diesen Test entwickelt finde ich etwas gewagt. Solche Sedimentationsverfahren werden schon sehr lange (u.a. auch in der Lebensmittelindustrie) genauso wie Abklatschproben etc. angewandt.
Hersteller solcher Tests gibt es zu Hauf; die Preise hierfür schwanken ziemlich.
Als ich meinen gekauft(und mich etwas mit der Sache auseinander gesetzt) habe, war der von MMedS ( http://www.mmeds.de ) der günstigste, kann aber gut sein, daß sich das inzwischen geändert hat…
Liebe Grüße,
Dieter
| 6.Juli.2007 @ 05:08
Wer diese Methode zum ersten mal angeboten hat, weiß ich nicht. Ist aber auch unerheblich. Daß diese Test sehr umstritten sind, weil ziemlich aussagefrei, kann man mit wenig Mühe im Net nachlesen. Daß so ein Test in den oben gezeigten Räumlichkeiten ziemlich überflüssig ist, ist aber wohl auch klar. Wenn ich Schimmel sehe, muss ich ihn nur in Ausnahmefällen auch noch bestimmen. Die Bekämpfungsmethoden sind immer gleich, unabhängig vom Pilz. Interessant ist es doch wohl meist bei versteckten Schimmelschäden, da geben die Sammelschalen aber keinen Anhalt für die Stärke des Befalls. Einen aussagekräftigen DIY-Test (Partikelsammler) wird es wohl erst im November 2007 geben. Bis dahin: lieber einen Fachmann zu rate ziehen.
Mit skeptischen Grüßen
Thomas
| 23.September.2007 @ 05:45