Rasche Hyposensibilisierung hilft bei Insektenstich-Allergien

Ja, so soll es sein: Eine Biene nuckelt selbstvergessen an hübschen Natternkopf-Blüten. Daraufhin fliegt sie heim und macht Honig. Was aber passiert, wenn die Biene unterwegs auf einen Bienenstich-Allergiker trifft und sich auch noch von ihm bedroht fühlt?

Sie tut genau das, was alle Bienen in so einer Situation tun würden: Sie sticht. Daraufhin stirbt die Biene und der Allergiker bekommt Ausschlag, vielleicht atembeschwerden oder gar einen Kreislaufkollaps, der auch tötlich enden kann.

Gleich vorweg: Gegen den Tod der Biene können wir nichts unternehmen. Aber gegen unsere eigenen allergischen Reaktionen schon – und immer besser. Eine neue Studie hat jetzt gezeigt, dass eine Aufdosierung bei schon erfolgter spezifischer Immuntherapie innerhalb weniger Tage passieren kann. Die Patienten werden stationär behandelt und erhalten eine ganz schöne Dosis ihres Allergens. Und es hilft: Reaktionen fallen schwächer aus. Oft kann sogar auf Notfallmedikamente verzichtet werden (Was jetzt aber nicht heißt, dass man sie nicht trotzdem mitnehmen sollte).

Quelle: Ärztezeitung