
Heuschnupfengeplagte wissen es natürlich: Nicht in jedem Monat schlägt der Pollenfluch zu, nicht in allen Landesteilen zur selben Zeit, nicht in allen Höhenlagen gleich und nicht in allen Gegenden.
Abhängig ist die Belastung vor allem von der Vegetationsperiode und der Umgebung. Die Vegetationsperiode ist etwa im Süden eine andere als im Norden. Sie ist auch in höheren Lagen verzögert. Ist die Umgebung eher vegetationsfrei, so wie in Städten, ist die Pollenbelastung entsprechend niedriger.
Erstaunlicherweise unterscheiden sich auch die Tageszeiten, an denen Pollen fliegen, in der Stadt und am Land: Während mitten in Wald und Wiese die Pollen eher in der Früh unterwegs sind, machen sie sich in der Stadt eher abends und nachts breit.
Je höher Sie ins Gebirge steigen, desto geringer ist die Pollenbelastung – unabhängig von der Vegeationsperiode. Meist ist die Belastung am Meer auch eher niedrig. Nach dem langjärigen Durchschnitt sind im Monat April am ehesten Pollen von birke, Pappel und Kirsche zu erwarten. Da in diesem Jahr aber alles etwas anders ist, könnten auch schon Buche und Walnuss mitmischen, die ja sonst eher erst im Mai dran sind.
Quelle: Allergie-Ratgeber
