Pollen: Was macht sie allergen?

Haselnuss-Blüte – der Alptraum vieler Pollenallergiker! Die winzigen Fortpflanzungseinheiten des hübschen Baumes machen vielen von uns das Leben schwer. Gerade im Frühling. Doch was macht den Pollen so "reizend"?

Die kleinen Partikel selbst sind es nicht – das gleich vorweg. Vielmehr sind es verschiedene Substanzen, die sie enthalten: vor allem Plasmaproteine, Enzyme und Erkennungsstoffe. Alle samt braucht das winzige Pflanzenteilchen, um seine eigentliche Aufgabe zu erfüllen: Eine weibliche Pflanze finden und mit ihr Kinder machen.

Doch nur allzuoft verfliegen sich die frisch verliebten Pollen und landen in unseren Nasen, in unseren Augen und in unseren bronchien. Sie dürfen mir glauben, die Polle ist darüber nicht weniger unglücklich als wir selbst. Wie würden Sie sich in so einem Fall fühlen?

Besonders allergen sind die Birke, eben die Hasel, die Erle, Roggen und Beifuß. Birke und Hasel beginnen bereits sehr früh zu blühen. Schon im Jänner kann es los gehen. In dem warmen Winter, den wir gerade hinter uns haben, hat manche hoffnungsvolle Hasel sogar schon im Dezember ihren Pollen losgeschickt.

Quelle: Allergie-Ratgeber