
Jetzt im Frühjahr fliegen wieder die Pollen, und es sind nicht nur die Allergiker, die damit ein Problem haben. Die Leidenszeit beginnt nicht nur für alle Menschen mit Heuschnupfen oder auch allergischem Asthma, sondern auch für alle an Neurodermitis erkrankten. Dies Pollen belasten nicht nur die Atemwege, sie können auch durch die Haut in den Körper gelangen und dann einen sehr heftigen Ekzemschub bei den Betroffenen auslösen. Gerade wenn die hauteigene Barrierefunktion aus dem Lot geraten ist und zudem noch die Abwehr geschwächt ist haben alle Allergieauslöser ein sehr leichtes Spiel. Alle Neurodermitiker, die allergisch vorbelastet sind, sollten in dieser Zeit ihre normale Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ablegen. Abends sollten unbedingt die Haare gewaschen werden, und täglich sollte auch die Wohnung mit einem Pollen-Staubsauger gereinigt werden, denn Pollen setzen sich sehr gerne auf Teppichen und Möbeln ab.
Zudem muss man die Haut ganz besonders pflegen, damit sie auch mit den zahlreichen Angreifern fertig werden kann. Man muss ihr helfen, damit sie ihre eigene Widerstandsfähigkeit erhöhen kann. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass man einen Schub von einem Arzt behandeln lässt und nicht selbst daran herumdoktert. Um richtig mit Ekzemschüben umgehen zu können und solche auch richtig vorzubeugen gibt es eine Broschüre mit dem Titel "Krankheitsbild und neue Behandlungsstrategien der Neurodermitis". Dies ist ein kostenloser Ratgeber und bei der DHA, der Deutschen Haut- und Allergiehilfe, erhältlich.
