Pollen: Aus Heuschnupfen kann Asthma werden

Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass bei Allergien aller Art eine frühe diagnose besonders wichtig ist. Und eine entsprechende Behandlung natürlich. Jetzt schlagen sie wieder Alarm: Gerade in diesem Jahr ist die Pollensaison wegen des warmen Winters extrem lang. Das verlängert die Leiden von tausenden und Millionenen Heuschnupfen-Erkrankten.

Und Heuschnupfen ist alles andere als eine Lapalie. Denn aus unbehandeltem Heuschnupfen kann Asthma werden. Das wissen die Ärzte und würden es auch ihren Patienten sagen. Aber: Sehr viele besuchen ihren Arzt gar nicht oder erst, wenn sie ihre Krankheit schon nicht mehr aushalten. Also wenn die Luftknappheit zunimmt oder sie aus ihren Augen kaum noch heraus sehen.

Auf diese Weise vergehen oft vom ersten Auftreten eines allergischen Zeichens bis zur Diagnose sechs bis neun Jahre. Das ist eine lange Zeit und das sind Jahre, in denen eine wirksame Behandlung Wunder wirken könnte.

Aus diesem Grund startet jetzt die Lungenunion in Ã-sterreich eine Aufklärungs-Initiative "Gemeinsam gegen Allergien". Dadurch sollen mehr und mehr Menschen dazu ermuntert werden, ihre Allergien auch frühzeitig behandeln zu lassen.

Quelle: derstandard