
Anscheinend hilft eine Allergie dabei, Krebs vorzubeugen. Irgendwie seltsam, aber die Hinweise verdichten sich.
Diesmal sind es Gehirntumore, die untersucht wurden. Das Ergebnis: Wer ein solches Geschwür hat, hat eine 30 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, auch eine Allergie zu haben. Oder anders herum ausgedrückt: Allergiker haben seltener Gehirntumore.
Und dabei ist es egal, um welche Allergie es sich handelt. Erstaunlicherweise gilt das nicht für gutartige Gehirngeschwulste. Die haben Allergiker genauso oft.
Eine schwedische Studie hat gezeigt, dass Allergiker weniger oft Lungenkrebs entwickeln. Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs dürfte es ähnlich aussehen. Warum das so ist? Noch ungeklärt. Ist irgendetwas mit dem Immunsystem. Möglicherweise unterdrückt ein Immunsystem, das durch die Allergie auf Dauerfeuer geschalten ist, das Krebswachstum. Oder die Krebszellen unterdrücken das Immunsystem und die Allergie geht zurück. Forscher arbeiten daran.
Quelle: welt.de
