
Kennen Sie das? Sie kommen ins Spital oder es steht Ihnen eine intensivere Behandlung durch einen neuen Arzt bevor: "Sind Sie auf irgend welche Medikamente allergisch?" Das ist in diesem Fall die Standard-Frage.
Warum sie so wichtig ist, zeigt uns, was durch eine Medikamenten-Allergie passieren kann: Allergischer Schnupfen ist noch vergleichsweise harmlos. Im Vergleich mit allergischen Schäden an Blut, Gefäßen und Geweben.
Grundsätzlich gibt es kein Medikament, bei dem man eine allergische Reaktion vollkommen ausschließen könnte. Sogar Mittel, die gegen Allergien helfen, können eine solche hervorrufen. Aber besonders bekannte Kandidaten sind unter anderem: Penicilline, Lokalantibiotika und -anästhetika und Rheumamittel.
Quelle: Allergie-Aktuell

Natürlich sind einige Arzneimittel bekannt dafür, dass sie allergische Reaktionen auslösen können. Es dauert oftmals auch sehr lange, bis der Verdacht auf eine Medikamentenallergie fällt. Da z.B. Schnupfen oder Hautveränderungen, nicht hauptsächlich mit einer allergischen Reaktion auf ein oder mehrere Medikamente in Zusammenhang gebracht werden. Zusätzlich wird die Diagnose aber auch dadurch erschwert, dass der Allergietest unter Umständen negativ ausfallen kann, obwohl eine Allergie vorliegt. Dies liegt vor allem an der Vielfalt der auslösenden Möglichkeiten (Konservierungsstoffe, Hilfsstoffe etc.).
| 25.April.2007 @ 10:39