Kreuzallergien â€
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Alle Menschen, die auf Pollen allergisch reagieren, haben jetzt im Frühling wieder einmal nichts zu lachen, denn jetzt geht es wieder los – tränende Augen, juckender Gaumen, zugeschwollene Nase und Niesattacken. Zu beneiden sind sie wirklich nicht. Aber auch wenn die Pollen von Birke, Haselstrauch, Birke und Co. nicht mehr fliegen heißt es für viele: Trotzdem weiterhin aufpassen. Zwar nicht mehr auf den Pollenkalender, sondern das ganze Jahr über auf den Speiseplan. Nur so ist es ihnen möglich, den teilweise sogar gefährlichen Symptomen aus dem Weg zu gehen, denn die Anzahl der Pollenallergiker, die auch auf unterschiedliche Nahrungsmittel allergisch reagieren, nimmt jedes Jahr zu. In Europa leidet bereits jeder Fünfte unter einer Pollenallergie. Viele entwickeln mit der Zeit auch noch eine Nahrungsmittelallergie dazu. Hierbei ist auffallend, dass gerade Allergiker, die auf Birkenpollen reagieren, zusätzlich die Nahrungsmittelallergie bildeten, die sogenannte Kreuzallergie ist da.
Daher sind auch die Kreuzallergene, die am besten untersucht wurden, die Birkenpollen. Sie scheinen gerade in Mitteleuropa am häufigsten für diese sogenannten pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien auf Steinobst, Kirsche, Apfel und auch Haselnuss verantwortlich zu sein. Zwar kann man den Zusammenhang nicht immer gleich erkennen, denn man kommt ja nicht drauf, dass es mit der Birkenpollenallergie zu tun haben kann, wenn einem bei einem Biss in einen Apfel geschwollene Lippen bekommt. Wer bereits mit einer Pollenallergie belastet ist und dann Reaktionen beim Genuss von Nahrungsmitteln feststellt, der sollte sich auf jeden Fall auf eine Kreuzallergie testen lassen, bevor es zu gefährlichen Symptomen kommt.