Klimawandel nachhaltiger als vermutet?

Heute setzen wir Kohlendioxid frei. Wenn wir das lange genug machen, wandelt sich das Klima. Es entsteht der "Treibhauseffekt", der es wärmer werden lässt. Dabei wandern etwa Pflanzen bei uns ein, die es vorher nicht gegeben hat. ambrosia, die Allergie-Auslöserin schlechthin zum Beispiel.

Macht aber soweit nichts: Wir hören einfach wieder auf, Kohlendioxid zu produzieren, dann wird sich das Klima schon wieder zurück wandeln. Schön wär's! Doch so einfach stehen die Dinge offenbar nicht.

Denn Kohlendioxid wird zwar – global gerechnet – relativ schnell wieder aus der Atmosphäre abgebaut und in die Ozeane eingebaut (in geschätzten fünf bis 200 Jahren). Mehr CO2 (Kohlendioxid) verändert aber auch die Ozeane selbst. So sagen Forscher jetzt. Das Wasser wird nämlich saurer, wenn es CO2 aufnimmt. Dadurch lösen sich Muschelschalen und andere kalkhaltige Teile von Meeresbewohnern schneller auf. Übrig bleibt Kalziumkarbonat. Dieses verhindert wiederum, dass das Meerwasser viel CO2 aufnehmen kann. Es bleibt mehr in der Atmosphäre zurück.

Auf diese Weise kann es hunderttausende Jahre dauern, bis das heute freigesetzte Kohlendioxid aufhört, die Athmosphäre zu beeinflussen.

Quelle: Netdoktor