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Im Sommer besonders gefährlich - die Wespen- und Bienengift-Allergie

abgelegt im Archiv ganz andere Allergien am 24.06.10

Im Sommer besonders gefährlich -  die Wespen- und Bienengift-Allergie
© aussiegall
Wie viele Menschen in Deutschland eine Allergie gegen Bienen- oder auch Wespengift haben, das kann nur geschätzt werden. Es sollen aber rund fünf Prozent der deutschen Bevölkerung sein, die auf Insektengifte eine allergische Reaktionen zeigen. Bekannt werden pro Jahr gerade einmal 3000 Fälle, aber die Dunkelziffer unerkannter Fälle wird weitaus höher geschätzt. Auch die Insektenstichallergie ist eine Sofortreaktion, die aber nicht nur eine lokale Begrenzung hat, sondern den ganzen Körper betreffen kann. Meistens schwillt die betroffene Einstichstelle an, und das recht stark. Zudem kann es zu nervösen Störungen, einer Atemnot oder gar einem anaphylaktischen Schock kommen. Diese Reaktion kommt öfter vor als vermutet, und jedes Jahr sterben rund vierzig Menschen an dieser Schockreaktion. Meistens sind die Auslöser Bienen und Wespen, daher wird diese Allergie auch Bienengift-Allergie genannt. Aber auch andere Insekten wie beispielsweise Bremsen, Hornissen, Mücken, Ameisen und Hummeln können diese generelle Insektenstichallergie hervorrufen. Vor allem Kinder sind es, die hier sehr gefährdet sind, aber auch alle Menschen, die vom Beruf her viel mit Insekten zu tun haben.

Dies können Waldarbeiter, Konditoren, Gärtner und natürlich Imker sein. Bei Erwachsenen bedarf es oft mehrerer Stiche, aber bei Kindern reicht schon ein Stich aus, um die allergische Reaktion auszulösen. Beim ersten Stich findet in der Regel noch keine allergische Reaktion statt, es erfolgt zunächst die Sensibilisierung. Bei einem Folgestich kommt es dann zu Reaktion. Daher sollte bei Risikopersonen eine Hyposensibilisierung vorgenommen werden. Wer von seiner Insektenstichallergie weiß, sollte natürlich immer versuchen, den Auslöser möglichst zu vermeiden. Da dies bei Insekten nicht immer gelingt ist es wichtig, immer ein Notfallset zu Hause zu haben. Dies kann der Arzt verschreiben, und die Handhabung wird dem Betroffenen ausführlich in der Apotheke erklärt.

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Tags: Insektenstichallergie,  Bienengift-Allergie,  Bremsen,  Hummeln,  anaphylaktischer  Schock,  Hyposensibilisierung,  Wespen 

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