
Bei der Wahl eines Haustieres haben es allergiker schwer. Selbst wenn da noch keine akute Tier-Allergie zu vermelden ist, besteht für einen Allergiker leider die Gefahr, eine solche relativ schnell zu entwickeln.
Besonders gefährlich sind dabei Pelztiere aller Art. Die Katze steht als erste auf der Liste, doch auch Hund, Hamster, Meerschweinchen, Ratte & Co können zu allergischen Reaktionen führen. Dabei sind es gar nicht die Haare selbst, die Niesen und Jucken auslösen. Die Allergene sitzen im Speichel und in Hautschuppen. Leider nützt das nicht viel, denn im Endeffekt gelangt Speichel beim Putzen auf die Haare und Hautschuppen hängen ohnehin daran fest.
Weniger "kuschelig", aber dafür weitgehend ungefährlich, sind dagegen Fisch, Schildkröte und Schlange. Echsen aller Art sollten auch ausgeprägten Allergikern keine Probleme machen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, denn Allergene gibt es wie Sand am Meer.
Manchmal sind es gar nicht die Tiere selbst, die für die Allergie verantwortlich sind. Bereitet Ihnen etwa Ihr Zierfisch Kopfzerbrechen, weil Sie in der Nähe des Aquariums immer niesen müssen, dann füttern Sie vielleicht rote Mückenlarven. Diese lösen relativ leicht Allergien aus. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrem Arzt oder Tierarzt, welche Futter- und Pflegestoffe für Sie und Ihren Liebling gleichermaßen gut verträglich sind.
