Husten und seine Mittelchen

Husten trifft fast alle zumindest einmal in so einem langen, kalten Winter. Normalerweise ist er zwar lästig, beeinträchtigt uns aber nicht allzu schlimm. Nach einer Woche sollte der Spuk normalerweise wieder vorbei sein oder zumindest viel besser geworden sein.

Natürlich ist eine Infektion, die so viele trifft eine gute Einnahmequelle. Denn was unangenehm ist, schreit nach Linderung. Die wird in den Apotheken geboten in Form von Hustentropfen, Pastillen & Co.

Der Verein für Konsumenteninformation hat die Mittelchen und Tröpfchen jetzt untersucht. Das Ergebnis stimmt im Grunde mit dem überein, was Ärzte schon seit Ewigkeiten wissen (und was sie vermutlich von den Hexen übernommen, die vor ihnen geheilt haben): Ohne dauert ein Husten sieben Tage, mit eine Woche.

Linderung können sie schon verschaffen, die Mittel. Doch nicht immer beschleunigt das die heilung. Wird etwa bei zähem Schleim das falsche Mittel angewendet, dann fließt er noch schlechter ab, als er es sowieso schon getan hat.

Viel trinken hilft auf jeden Fall. Denn bei einer Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich verflüssigt sich der Schleim und kann leichter abgehustet werden.

Wenn ein Husten länger anhält, ist es auf jeden Fall sinnvoll, zum Arzt zu gehen. Denn Husten kann auch ein Anzeichen für Asthma, eine Allergie oder gar eine Herzkrankheit sein.

Quelle: derstandard.at.