
Histamin ist an sich der Stoff, der sich stark an der Allergie-Symptomatik beteiligt. Das bedeutet: Wenn ein antigen (eine Polle oder ein Fitzel einer Hausstaubmilben-Ausscheidung oder so etwas) mit unseren Schleimhäuten kollidiert, wird Histamin ausgeschüttet. Dieses ist wesentlich beteiligt, die darauffolgende Reaktion zu starten.
Was aber, wenn man allergisch auf das Histamin selbst reagiert? Das passiert oft dann, wenn man Nahrungsmittel zu sich nimmt, die Histamine enthalten. Schwierigkeit ist dabei, dass die Symptome sehr schwer zuordenbar sind. Sie können sofort, aber auch Stunden später auftreten.
Diese Allergieform entsteht durch unzureichenden Histamin-Abbau. Das Histamin bleibt damit länger im System als nötig.
Histamin ist vor allem in Paradeisern (=Tomaten), diversen Fischarten und Rotwein enthalten (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Auf diese muss ein Histamin-Allergiker verzichten. Denn wie so oft ist die Karenz das erste Mittel der Wahl bei dieser Form der Allergie.
Quelle: Purenature
