Heizsaison: Die Hausstaubmilben freuen sich

Der Winter ist dieses Jahr früh gekommen. Unsere Heizungen arbeiten auf Hochtouren, die Wohnungsluft wird trockener es gibt nicht mehr so viel Frischluft wie in wärmeren Zeiten, wo Lüften einfach angenehmer ist. Und: Wir halten uns mehr in Innenräumen auf.

Die Hausstaubmilbe ist unser Mitbewohner. Sie liebt es schön warm und kuschelig: 25 Grad Celsius und eine Feuchte von 70 Prozent bieten ihr einen idealen Lebensraum.

Da sollte Heizen doch eigentlich helfen! Denn die Luft wird zumindest in vielen Wohnungen trockener, wenn die Heizung läuft. Ja, stimmt. Aber zumindest im Bett hat es die Milbe jetzt bequem. Denn nachts schwitzen wir. Die feuchtigkeit tut dem kleinen Spinnentierchen gut. Und wir füttern es auch noch: Denn die Milben fressen Hautpartikel.

Die Allergie selbst löst der Kot der Winzlinge aus. Hilfe bringen spezielle Kissen- und Deckenüberzüge, häufiges Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit (vor allem wichtig in feuchten Wohnungen), öfter Staubsaugen hilft ebenfalls.

Quelle: gesundheit.de