
Der Job birgt viele Gefahren. Und dementsprechend häufig sind berufsbedingte Krankheiten. Doch mit Hauterkrankungen kann es keine andere aufnehmen: Hauterkrankungen liegen mit 37 Prozent aller durch den Beruf ausgelösten Krankheiten klar vorne.
Darauf reagiert nun das Allergie-Centrum der Charite in Berlin. Professor Margitta Worm leitet dort die Spezialsprechstunde für "Berufsdermatologie". Das ist die Hautheilkunde für Berufshautkrankheiten.
Alle Betroffenen werden dort medizinisch betreut, bekommen Tipps zu Hautschutz und -Pflege. Um die Psyche, die bei Hautkrankheiten ganz stark mitspielt, zu stärken, werden auch Entspannungsübungen gezeigt.
Besonderes Augenmerk legen die Ärzte der Sprechstunde auf die Beratung von Berufseinsteigern. Denn was von Anfang an richtig gemacht wird, das führt zu den besten Erfolgen.
Ist die Erkrankung schon ausgebrochen, so werden individuelle Therapien geboten bis hin zu teilstationären Aufenthalten bei schweren Störungen der Haut.
Besonders gefährlich für die Haut sind alle Berufe, bei denen man häufig mit verschiedensten Substanzen in berührung kommt. Das sind zum Beispiel Friseure, Bäcker, Pfleger, Arzthelfer und Reinigungskräfte.
Quelle: Hauterkrankungen im Beruf
Hilfe bei Berufsdermatose
