
Wenn die Theorie nicht hilft, dann hilft der Patient dem Therapeuten auf die Sprünge, denn er ist der zahlende Kunde, das Enfant terrible und der nützliche Idiot für die Karriere. Was wäre die wissenschaftliche Welt ohne Geduldige, ohne Gläubige? Auch sie dürstet nach Publikum. Das ist menschlich.
Ã-1 Programm Mi, 15.04.2009: "Am Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin in München beschäftigen sich Fachleute beispielsweise mit Fragen des gesunden und ungesunden Essens. Jeder zehnte Mensch in einem Industriestaat ist zu dick, weil er zu viel, zu fett oder zu süß isst. Experten der WHO sprechen bei der Fettsucht bereits von der Epidemie des 21. Jahrhunderts."
"Du bist, was du ißt". Allergien sind überwiegend angefressen. Punkt. All die bösen anderen Faktoren sind zweitrangig. Okay?
Das war es für heute. Kurz und schmerzlos ein Denkanstoß.
Hans Kolpak
Für ein allergiefreies Leben

Es waere schoen, wenn Sie Ihre Behauptung erklaeren koennten. Es gibt so viele Allergien – wie meinen Sie, dass man die verhindern koennte?
Mit freundlichen Gruessen,
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
| 16.Mai.2009 @ 18:03
Sehr geehrte Frau Dr. Fleckenstein,
‘man’ wird Allergien nicht durch das Aufstellen von Regeln verhindern. Die individuelle Disposition für Allergien und Unverträglichkeiten ist viel zu vielen Varianten unterworfen. Ich habe an mir erlebt, wie ich in 2009 innerhalb von zwei Tagen mitten in der Birkenpollensaison bei starkem Pollenflug und Sonnenschein beschwerdefrei wurde, weil ich den St�rkekleister aus Getreide und Kartoffeln weglie�. Vielleicht reduzierte dies meinen Histaminspiegel so weit, da� ich das Heilmittel ‘Pollen’ wieder in meiner K�rperchemie willkommen hei�en konnte. Das ist so banal und so fern von jeglichem Hokuspokus, da� es mir schon weh tut. Circa 45 Jahre lang tappte ich im Dunkeln. Gut ging es mir als Rohk�stler bzw. Urk�stler, auch wenn dies nicht der Weisheit letzter Schlu� ist. Immerhin sank auch hierdurch mein Histaminspiegel. Doch das ist ein anderes Thema. Immerhin ist es im Alter von 56 Jahren nicht zu spät, um etwas zu lernen.
Hans Kolpak
F�r ein allergiefreies Leben
| 20.Mai.2009 @ 05:00