Haben Sie eine Histamin-Unverträglichkeit erworben?
abgelegt im Archiv Nahrungsmittel am 11.03.09
Wir sind es gewohnt, uns überwiegend mit toten Nahrungsmitteln zu sättigen, anstatt uns von lebendigen Lebensmitteln zu ernähren. Dabei verrät die Sprache bereits des Rätsels Lösung im vorhergehenden Satz! Was nicht unserer biologischen Eigenart entspricht, überfordert die Biochemie des Körpers und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Histamin-Intoleranz oder Histamin-Unverträglichkeit kann im Gegensatz zu anderen Unverträglichkeiten sogar lebensbedrohlich sein.
Da Histamin (Sechs Seiten pdf von Josef Stocker) natürlicherweise in uns vorhanden ist und in dem, was wir essen und trinken, braucht es vielleicht Jahrzehnte des Leidens, um das Gewohnte zu hinterfragen. Die Forschungen um die Zusammenhänge gehen bis in den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. Doch das Thema ist immer noch nicht erschöpfend ergründet. Deshalb sind sie gefordert, Ihre Allgemeinbildung ein wenig zu erweitern und ein paar Mechanismen zur Kenntnis zu nehmen.
Welcher Arzt oder Heilpraktiker wird schon darauf kommen, daß Ihr "Bierbauch" oder Ihre "Cellulitis" nichts weiter als ein Konglomerat aus Stärkekleister und Übersäuerung ist, das Sie im Laufe von Jahrzehnten angesammelt haben, was unausscheidbar bleibt, solange Sie ihre Eß- und Trinkgewohnheiten beibehalten? Wir sterben nicht an "Altersschwäche", sondern daran, wandelnde Giftfässer zu sein. Schließlich enden wir als Sondermüll im Krematorium oder auf dem Friedhof. Das ist nicht zynisch, sondern bitterer Alltag.
Dr. Max Daunderer: "Je mehr allergisierende Alltagsgifte im Körper gespeichert sind, desto größer wird das Risiko einer Histaminintoleranz. Allergien können langfristig über die Entstehung einer Autoimmunkrankheiten tödlich wirken."
Dr. R. Hauss: "Die Symptome der Histaminintoleranz sind weit verbreitet. Jahrelange Medikamenteneinnahme und nutzlose Untersuchungen belasten die Patienten, der volkswirtschaftliche Schaden durch Arbeitsausfälle geht in die Milliarden. Es lohnt sich, eine genaue Ursachenforschung zu betreiben, denn möglicherweise kann bereits eine histaminarme Diät den Patienten von seinen Beschwerden befreien."
Hans Kolpak
Für ein allergiefreies Leben
Tags: Histamin Unverträglichkeit Histaminintoleranz
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