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Die Methode der Hyposensibilisierung – Therapie bei Heuschnupfen und Allergien

abgelegt im Archiv Therapien am 25.10.09


Bereits jeder dritte Deutsche leidet heute bereits unter Heuschnupfen und Co. Dies ist nicht nur sehr lästig, sondern kann im schlimmsten Fall auch zu Asthma führen. Aber heute gibt es bereits sehr effektive moderne Therapien. Eine Therapie bei Heuschnupfen, die bereits vielen Allergikern geholfen hat, ist die Hyposensibilisierung. Diese Therapie ist zwar alles andere als schnell, denn es kann schon einmal passieren, je nachdem wie stark die Allergie ausgeprägt ist, dass die Behandlung bis zu drei Jahren dauern kann. Aber am Ende der Zeit winkt eine Zeit ohne Symptome, die oft ganz verschwinden. Was aber am wichtigsten ist, der gefürchtete „Etagenwechsel“, bei dem sich der Heuschnupfen zum Asthma ausbreitet, wird verhindert. Viele Heuschnupfen-Allergiker meinen, dass man die Erkrankung nicht behandeln kann, dies ist aber ein Irrtum. Gerade in den letzten Jahren hat sich hier enorm viel verbessert.

Aber der Heuschnupfen ist nicht die einzige Allergie, bei der es jetzt schon gute Erfolge in der Behandlung gibt. Auch bei anderen Allergien, die bevorzugt im Frühjahr oder Sommer auftreten, sowie bei Neurodermitis, allergischem Asthma oder auch Sonnen- oder Insektengiftallergien gibt es heute bereits sehr große Fortschritte zu verzeichnen.
Das größte Problem bei Allergien ist, dass sie oft gar nicht behandelt werden oder auch zu spät, da sie einfach nicht ernst genommen werden. Allerdings weiten sich solche Allergien über die Jahre sehr gerne aus, wenn man sie nicht behandelt.
Freuen können sich alle Pollenallergiker, die bis heute die größte Gruppe unter den Allergikern stellen. Für sie gibt es jetzt neue Antihistaminika, die nicht nur den Vorteil haben, dass sie besser wirken, sondern auch nicht mehr so müde machen wie ihre Vorgänger. Auch ein Eindringen von Pollen über die Haut kann heute vermindert werden, denn es gibt jetzt Lotionen und Pflegecremes mit Enzymen, die hierfür eingesetzt werden.
Wem diese Behandlung nicht mehr ausreicht, der sollte sich hyposensibilisieren lassen. Durch die Methode der Hyposensibilisierung wird das Immunsystem trainiert, mit den Pollen besser fertig zu werden. Eine solche Therapie wird durch die Krankenkassen erstattet. Besonders empfehlenswert ist die Hyposensibilisierung bei Insektengift-Allergikern, denn Wespen- oder auch Bienenstiche sind die häufigsten Auslöser für allergische Reaktionen bei Erwachsenen.

Permalink: Die Methode der Hyposensibilisierung – Therapie bei Heuschnupfen und Allergien

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