Die beiden großen As: Allergie und Aggression
abgelegt im Archiv Psyche und Allergie am 09.09.07
Unsere Umwelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stärker gewandelt als in vielen Jahrhunderten davor. Das gilt beispielsweise für die Schadstoffe in der Luft, die Lebensweise (Stichwort: Hygiene), aber auch ganz besonders für die zwischenmenschlichen Beziehungen.

An diesem Punkt setzt die Psychologie an, wenn es um Allergien geht. Menschen, die an Allergien leiden, so heißt es, würden oft von besonderer Angst, großer Unsicherheit bis hin zu Bedrohungsgefühlen heimgesucht. Das bedeutet, sie leben in einer wenig stabilen Umwelt - zwischenmenschlich gesehen.
Meist wurden diese Menschen aber auch gut gefördert, was ihren Intellekt angeht. Das bedeutet, sie können ihre Angst und Unsicherheit hinter entsprechenden Verhaltensweisen verbergen. Das tun sie, indem sie sich gegen "böse" Regungen - Impulse, die sie als böse erlebt haben - wehren. Aggressive und sexuelle Impulse schieben sie unbeachtet zur Seite.
Ersatzobjekt ist dann das Allergen. Der Körper reagiert sozusagen seine Wut und seine Libido an Birkenpollen & Co ab. Sehr befriedigend ist das sicher nicht. Aber: Es schafft eine gewisse Art der Sicherheit. Denn wenn man sich auf dieser Welt auf nichts verlassen kann - darauf, dass man Heuschnupfen bekommt, wenn die Birke blüht (wie passend - die Birke will sich fortpflanzen) - darauf kann man sich schon verlassen.
Quelle: Beratung-Therapie.de
Tags: Allergie Symptom Asthma Hilfe Abhilfe allergisch asthmatisch blog blogging weblog wissen wissenswert
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bin auch Allergiker und denke das wir alle nicht intolerant gegen irgendwelche Stoffe sind sondern nur einen psychischen knacks haben.
hans