
© Son of Groucho
Ein Teil des Auges, das am häufigsten von Erscheinungen allergischer Art betroffen ist, ist die Bindehaut. Die Gründe dafür sind, dass sie den ganz unmittelbaren Kontakt zur Außenwelt hat und zudem auch sehr gut durchblutet ist. Die Symptome sind vielen Allergikern sehr gut bekannt, Jucken, Brennen, Rötung und Schwellungen sowie auch oft ein milchiger Ausfluss oder eine gewisse Lichtscheu sind dann weit verbreitet. Noch dazu treten diese Symptome bei der allergischen Bindehautentzündung nicht nur an einem Auge auf, sondern gleich an beiden. Die Symptome können auch alleine auftreten, aber sehr oft gibt es eine Kombination im Rahmen der Heuschnupfens mit einem allergischen Schnupfen. Sie kann saisonal auftreten oder auch ganzjährig. Aber als Ursache hierfür gibt es nicht nur die Pollen, auch Hausstaubmilben, Tiere oder auch andere Auslöser können dafür verantwortlich sein. Fast jede Substanz, die an das Auge kommt, kann diese Bindehautentzündung auslösen. Oft sind Medikamente oder Konservierungsmittel dafür verantwortlich. Aber es kann dann nicht nur die Sofortreaktionen auftreten, sondern auch verzögerte Reaktionen, wo dann beispielsweise auch ein Lidekzem hervorgerufen werden kann. Behandelt wird diese Bindehautentzündung natürlich mit Medikamenten, auch Augenspülungen helfen, und natürlich muss der Auslöser gemieden werden. Wer oft damit zu kämpfen hat und wo der Auslöser Pollen sind, der sollte über eine Hyposensibilisierungsbehandlung nachdenken, denn wenn diese Bindehautentzündung mehrmals jährlich auftritt, schränkt sie das Leben doch erheblich ein.
