Der richtige Einsatz von Nasenspray bei der Pollenallergie

Die Pollen sind einmal wieder unterwegs, die Pollenallergiker müssen wieder leiden, und viele Betroffene greifen wieder zu den Nasensprays,um die angeschwollene Schleimhaut wieder in den Griff zu bekommen und die triefende Nase zu beseitigen. Die entsprechenden Nasensprays wirken abschwellend und entzündungshemmend. Sie stoppen die Überproduktion von Histamin, denn sie besetzen die Andockstellen, die sogenannten Rezeptoren. Wenn die Allergie stärker ausgeprägt ist, dann gibt es auch Sprays mit Kortison. Wenn man diese Art von Nasenspray nur kurzzeitig anwendet, gibt es kaum Nebenwirkungen zu verzeichnen. Aber die Sprays verdünnen sie sowieso schon so dünne Nasenschleimhaut und trocken sie auch aus. Dies kann zu Nasenbluten führen. Daher ist es sehr wichtig, dass man richtig mit den Medikamenten umgeht. Der Sprühstoß sollte immer nur auf die seitliche Nasenmuschel gerichtet werden, so kann man die Nasenscheidewand schonen.
In vielen Fällen hilft auch ein Nasenspray mit einer Salzlösung. Dies ist vollkommen ohne Risiko und man kann es sogar selbst herstellen. Am besten nimmt man dafür Meersalz oder isotonisches Salz. Ein halber Teelöffel davon in einem viertel Liter lauwarmes Wasser aufgelöst und dann in eine Nasendusche gefüllt schwemmt die allergieauslösenden Stoffe aus der Nase heraus, und schon fällt das Durchatmen wieder leichter.


Foto Quelle fifikins