
Jetzt wird es wieder wärmer, der Frühling zeigt sich nun wirklich, und die Pollen fliegen wieder in allen Variationen. Bei allen Allergikern setzen hier wieder die typischen Reaktionen ein, überall wird geniest und es gibt wieder brennende oder juckende Augen. Viele haben auch noch Kreuzallergien, das heißt sie reagieren auch noch auf andere Stoffe wie Lebensmittel oder auch Insektenstiche. So kann es dazu kommen, dass im schlimmsten Fall sogar ein anaphylaktischer Schock drohen kann. Dies ist die stärkste aller allergischen Reaktionen. Innerhalb weniger Sekunden kann es zu einer Atemnot oder gar Atemstillstand kommen, auch ein Blutdruckabfall und ein Herzstillstand sind möglich. Daher ist es wichtig, dass jeder Allergiker einen eigenen Allergiepass bei sich trägt, damit in solchen bedrohlichen Situationen eine schnelle Hilfe möglich ist. In diesem Pass sind dann alle bekannten auslösenden Stoffe eingetragen, beispielsweise eine Überempfindlichkeit gegen Metalle, Medikamente und Konservierungsstoffe.
So können diese im Falle eines Falles gemieden werden, und es sind gezieltere Sofortmaßnahmen möglich. Bei jedem Arztbesuch oder auch, wenn man sich etwas aus der Apotheke besorgt, sollte man diesen Pass vorlegen. Allerdings gibt es keinen bundeseinheitlichen Allergiepass, diese Dokumente werden von Ärzteverbänden und Arzneimittelherstellern angeboten, und es gibt sie in verschiedenen Formen und Farben. Man kann sich einen solchen Pass auch gleich online herunterladen auf der Seite der Deutschen Kontakt-Allergie-Gruppe. Aber egal, welchen dieser Pässe man nimmt, wichtig ist, dass man diesen Pass bei sich hat, damit eine schnelle Hilfe möglich ist.
