
Schön sind sie. Viele davon zumindest. Bilder auf der haut. Früher meist einfarbig dunkel-schmutzig-blau strahlen sie heute oft bunt wie Gemälde von Schulter, Arm und Rücken. Was hat da eine Allergie damit zu tun?
Bei seriösen Machern wenig. Denn die verwenden Stoffe, die regelmäßig überprüft und dermatologisch getestet sind. Haben Sie eine bekannte Allergie gegen einen Bestandteil, dann müssen Sie natürlich die Finger davon lassen, beziehungsweise der Künstler die Nadeln.
Apropos Nadeln. Nicht jedermanns Sache, dieses Stechen. Auch wenn so mancher "Tattoo-Junky" genau wegen der schmerzhaften Stiche nicht aufhören kann, seine Haut zu verschönern. Andere hätten gerne nur das Bild – auf den Schmerz könnten sie verzichten.
Natürlich gibt es das: Gefakte Tattoos werden auf die Haut geklebt. Sie halten nicht lang (meist nur einen Abend), können aber einiges mehr als das echte. So werden Glitzersteinchen, Bändchen und alle möglichen glänzenden Materialien verwendet. Der Nachteil ist, dass die Klebemittel Allergien auslösen können. Sollte das hübsche Steinchen an der Wange plötzlich jucken oder brennen – sofort wegnehmen und gut mit Wasser und Seife waschen, bis alle Kleberreste verschwunden sind.
Quelle: gesundheit.de
