
Was glauben Sie, was passiert: Frisch geduscht und gut gelaunt beginnt der Tag einerseits. Ein langer, harter Arbeitstag liegt hinter Ihnen andererseits. Es haben sich immer wieder Schweißflecken unter den Achselhöhlen gebildet, die mittlerweile aber wieder trocken sind (was die Nase aber nicht täuschen kann).
Was denken Sie: Wann wirkt man denn so attraktiver auf andere? Richtig: Das erste Szenario macht es. Nun stellte sich aber heraus, dass Menschen Gesichter tatsächlich unterschiedlich bewerten, je nach dem geruch, den sie in der Nase haben (der mit dem Gesicht unfairerweise nichts zu tun haben muss). Es wurden nämlich die selben Fotos von Gesichtern nach dem Schnuppern an angenehmem Zitronenwässerchen als grundsätzlich sympathischer gesehen als nach stechendem Schweiß, der den Probanden unter die Nase gehalten wurde.
Duft ändert also die Wahrnehmung ganz schön. Dabei wirkt nur zarter Duft, den man gar nicht bewusst wahrnimmt (zumindest in der Studie). Ich persönlich finde ja trotzdem, dass penetranter Geruch mir Gesichter unangenehm erscheinen lässt. Und dabei ist mir völlig wurscht, ob es Schweißgeruch oder dieser widerliche Parfumgeruch ist, der von Personen beliebigen Geschlechts aufsteigt, wenn sie es einfach übertrieben haben.
Außerdem kann einem letzteres auch noch allergische Reaktionen einbringen. Bis hin zu Asthma.
Quelle: stern.de
