Cannabis bei Hautkrankheiten

Mäuse haben es gezeigt: Körpereigene Stoffe, die denen von cannabis ähneln, wirken entzündungshemmend.

Diese Stoffe helfen mit, entzündliche Reaktionen der Haut zu regulieren. Eine Entzündung ist nichts anderes als eine Abwehrreaktion. Partikel, die als schädlich eingestuft werden, werden effektvoll bekämpft und können auf diese Weise den Organismus nicht mehr bedrohen.

Bei einer Allergie passiert genau das. Nur: Das Allergen stellt keine Gefahr für den Körper dar. Die Abwehr ist daher eine übertriebene Reaktion auf ein an sich völlig harmloses Ereignis.

Dass der Körper Cannabis ähnliche Stoffe herstellt, war an sich schon bekannt. Doch was diese Stoffe tun, das war bisher nur ungenügend erforscht. Nun schlagen die Wissenschaftler vor, es einmal mit einer Cannabis-Salbe zu versuchen, wenn die Haut auf Allergene übertrieben reagiert. Bei den Tieren hat das Entzündungen schon deutlich zurückgehen lassen.

Quelle: Netdoktor

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