
Es ist fast nicht zu glauben! Eine Studie hat gezeigt, dass Kinder, die sich kaum bewegen, bis zu 50 Prozent öfter Heuschnupfen entwickeln.
Die körperlichen Mechanismen, die dahinter stecken, sind noch nicht bekannt. Allerdings, so die Forscher*, bestünde ein Zusammenhang zwischen einem körperlich aktiven Leben und einem starken Immunsystem.
Jetzt kommt vielleicht der Gedanke auf, dass Kinder, die an einer Pollenallergie leiden, an sich schon nicht so gerne draußen Spiele. Das wäre nur zu verständlich. Diese Möglichkeit haben die Forscher aber ausgeschlossen. Denn einerseits lief die Studie über zwölf Jahre. In dieser Zeit trat bei vielen "Stubenhockern" die Krankheit erstmals auf. Sie "hocken" also nicht durch die Krankheit, sondern taten das auch vorher schon. Zum anderen sind diese Kinder das ganze Jahr inaktiv. Also auch im Winter, wenn gar keine Pollen fliegen (also normalerweise nicht).
Quelle: wissenschaft.de
* Die Studie wurde von Yvonne Kohlhammer und Kollegen vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) durchgeführt.
