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ganz andere Allergien
von Tanja Usselmann am 12.01.10

© lilit
In Nordamerika reagieren achtzig Prozent der Pollenallergiker auch auf Ambrosia, in Deutschland gibt es dazu noch keine Zahlen, aber dass es hier nicht weniger sein werden, kann man sich schon denken. Schätzunge belaufen sich hierzulande bereits auf gut die Hälfte aller Pollenallergiker. Die Ambrosia-Pflanze blüht erst im Spätsommer und dann noch bis weit in den Herbst hinein. Kein Wunder also, dass Pollenallergiker bis in den Herbst hinein unter den Symptomen leiden und gar nicht wissen, warum, denn die eigentlichen Verursacher fliegen schon längst nicht mehr. Das tückische an der Ambrosia-Pflanze ist, dass auch Menschen, die eigentlich gar keine Allergie haben, auf diese Pflanze reagieren. Heuschnupfen, allergisches Asthma oder auch eine Bindehautentzündung können durch sie hervorgerufen werden. Durch eine spezielle Oberflächenstruktur der Pollen wird das allergene Potenzial hervorgerufen. Daher ist es selbstverständlich dass man versucht, die weitere Ausbreitung der Pflanze zu verhindern. Dazu gehört auch, dass man auf das richtige Vogelfutter achtet. Ist die Pflanze bereits im Garten zu finden, sollte sie immer konsequent entfernt werden, am besten bereits vor der Blüte. Bei der Entfernung sollte man immer Handschuhe tragen, egal ob man Allergiker ist oder nicht, wenn sie bereits blüht braucht man sogar Schutzbrille und Atemschutzmaske. Und natürlich sollte niemals ein Pollenallergiker die Entsorgung vornehmen.
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Ambrosia
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Asthma
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