
Es wird langsam doch kühler und wir halten uns immer mehr in Innenräumen auf. Dorthin stellen wir uns gerne Pflanzen, die uns an trüben Novemberabenden daran erinnern, dass doch noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Der nächste Frühling kommt bestimmt. Es grünt doch schon …
Doch hinter der Idylle lauert die Allergie. Denn Pflanzen beinhalten verschiedene Stoffe, auf die unser Immunsystem sensibel reagieren kann.
Spitzenreiter in der Reihe der allergenen Zimmerpflanzen ist ficus benjamin. Er spricht ganz besonders Latex-Allergiker an. Denn der Gummibaum und Ficus benjamin sind recht nahe verwandt. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Allergene im Ficus im Milchsaft zu finden sind. Sie verteilen sich über Staubpartiekel, hängen dann in Textilien fest und werden beim Lüften und Staubsaugen und Teppichklopfen aufgewirbelt.
Reaktionen ähneln denen bei der Latexallergie: Jucken, Ausschlag, Niesen bis zum anaphylaktischen Schock (wie immer das Extrem!). Sollten Sie an einer Allergie auf dieses hübsche Gewächs leiden, dann hilft nur eins: Weg mit dem Ficus. Entfernen Sie ihn am besten nicht selbst. Ideal ist ein befreundeter Pflanzenfanatiker, der sich auch gern und gut um das Bäumchen kümmert.
Quelle: ECARF
