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Wissenswertes
von Tanja Usselmann am 31.01.10

© Bhernandez
Die untersuchten Probanden litten alle seit Jahren an Heuschnupfen. Durch typische Allergietests und einen Fragebogen zur Stressempfindlichkeit gewannen die Forscher von jedem Teilnehmer ein individuelles Profil in Bezug auf Allergie und Stress. Der eigentliche Test bestand darin, dass man die Probanden verschiedenen Allergenen aussetzten, die in die Haut gestanzt wurden. Als sich die typischen Quaddeln auf der Haut bildeten, mussten die Probanden verschiedene Aufgaben lösen, um sie unter Stress zu bringen. Bei allen Probanden, die sich nur leicht angespannt fühlten, vergrößerten sich diese Quaddeln um gute 75 Prozent, bei starkem psychischen Druck wurden sie allerdings doppelt so groß. Auch am Tag danach setzte sich das fort, teilweise waren die allergischen Symptome sogar stärker als am Versuchstag.
Das ist ein Anzeichen dafür, dass Allergiker, die sehr stark gestresst sind, noch auf weitaus mehr Substanzen reagieren als nur die Allergene, die ursprünglich festgelegt wurden. Auch Antihistaminika, die für gewöhnlich gut gegen akute Allergiesymptome wirken, erzielen bei den Symptomen, die später auftreten, keine Wirkung. Daher ist es wichtig für alle, sich möglichst wenig Stress auszusetzen.
Tags:
Allergieverstärker
Stress,
typische
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Tierhaare,
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Allergieauslöser
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