
Die Apotheken bieten heutzutage schon eine ganze Reihe an Mitteln und Mittelchen an, mit denen Patienten ihre Allergien selbst behandeln können. Oder das, was sie für Allergien halten.
Genau da beginnt auch das Problem. Eine Allergie gehört zum Arzt. Nur dann wird genau festgestellt, welche Allergie es ist und welche Behandlungsformen dafür unbedingt notwendig sind (na gut, zugegeben – auch nicht immer, aber immer noch besser als ohne Arzt).
Bei Selbstbehandlung besteht die Gefahr, dass sich die Allergie ausbreitet. Das bedeutet, dass der Patient bald auch auf neue Allergene allergisch reagieren kann. War es ursprünglich nur zum Beispiel die Hasel, so kann bald auch die Hausstaubmilbe und so weiter dazukommen. Unter ärztlicher Behandlung kann so eine Entwicklung zumindest beobachtet und rechtzeitig gegengesteuert werden. Auch eine Verschlimmerung der Symptome (etwa eine Entwicklung von chronischem Asthma) kann ein Arzt besser einschätzen und verhindern.
Quelle: netdoktor.de
