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Hilfe bei der Allergie
von Tanja Usselmann am 13.10.09
Die meisten Menschen lieben den Duft frischer Wäsche. Allerdings werden den heutigen Waschmitteln zahlreiche Substanzen zugegeben, damit sie auch gut duften und natürlich auch gegen Fette, Flecke und Grauschleier wirken. Diese können aber auch die Haut reizen. Viele Kontaktallergiker kennen das sehr genau, denn sie reagieren sehr sensibel auf diese Wirkstoffe. Die Symptome sind hier Rötung, Juckreiz und Ausschlag. Wenn solche Beschwerden auftreten, handelt es sich meistens um Irritationen, in diesem Fall meldet sich die Haut sofort, oder auch um eine allergische Reaktion. Diese tritt meistens erst mit einer Verzögerung von bis zu drei Tagen auf.
Solche Reaktionen sollte man immer ernst nehmen, denn diese Kontaktallergien können sich ausweiten, wenn die Haut den Allergenen, also den Auslösern, immer wieder ausgesetzt ist. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund, kurz DAAB, rät dazu, in einem solchen Fall zunächst einen Epikutantest beim Hautarzt machen zu lassen. Dabei werden mögliche Allergene mittels eines Pflasters auf die Haut aufgebracht. Sinnvoll ist es dabei, das Waschmittel gleich mitzubringen. So kann der Arzt feststellen, ob man eher auf die Duftstoffe oder doch auch die Konservierungsmittel reagiert. Wenn das Ergebnis feststeht, dann sollte man diese Substanzen ganz konsequent meiden.
In der heutigen Zeit ist dies zum Glück nicht mehr so schwierig, denn viele Hersteller passen sich den zunehmenden Allergien an und bieten auch schon reiz- und allergenarme Waschmittel an. Der Discounter DM bietet so ein Mittel unter dem Namen „denk mit pur“ an, oder auch „Dalli med“ steht für Allergiker zur Verfügung. Beide Produkte tragen das Allergikersiegel der DAAB. Auch trotz dieser speziellen Mittel ist es wichtig, dass man die Waschmaschine nicht zu voll macht, damit die Wäsche auch gut durchgespült wird.
Wenn man verhindern möchte, dass sich Waschmittelrückstände in der Kleidung festsetzen, dann sollte man mit einem hohen Wasserstand arbeiten oder auch einen Spülgang mehr durchführen. Patienten mit Neurodermitis können übrigens ganz normale Waschmittel nutzen, es sei denn, sie haben zusätzlich eine Kontaktallergie. Auch die chemische Reinigung ist laut der DAAB gar kein Problem, da nicht bekannt ist, dass dies der Haut schadet.
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Wong
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