Allergiefreie Kinder: Was Mütter beitragen können
abgelegt im Archiv Ihr Kind hat eine Allergie am 02.02.07
Gerade Kinder von Eltern, die beide bereits an einer Allergie leiden, sind in recht großer Gefahr, selbst eine solche zu entwickeln. Und das oft schon sehr früh.

Doch Sie sind diesem Phänomen nicht hilflos ausgeliefert. Denn eine werdende Mutter kann auch einiges unternehmen, um das Allergierisiko ihres Sprösslings zu verringern.
Es beginnt bereits in der Schwangerschaft. In dieser Zeit nicht zu rauchen, fördert das Ungeborene in mehrfacher Hinsicht. Unter anderem wird es weniger leicht einer Allergie entwickeln als seine "Mitrauchenden" Altersgenossen. Das gilt natürlich auch für den Vater. Er sollte die werdende Mutter zumindest nicht einqualmen.
Eine Studie hat gezeigt, dass Probiotika (in der Studie wurde Laktobazillus GG verwendet) das Allergierisiko verringern. Mütter, die diese bereits einige Wochen vor der Geburt und auch während des Stillens in ihrer Ernährung fix eingeplant haben, hatten weniger Allergie-anfälligen Nachwuchs.
Á propos Stillen. Mindestens vier Monate lang stillen stärkt die Abwehrkräfte des Sprösslings und lässt ihn weniger Allergie-Anfällig werden. Sie sehen also: Allergie ist nicht unbedingt ein unabwendbares Schicksal. Wenn auch - und das muss man leider sagen - alle diese Maßnahmen nicht absolut verhindern können, dass ein Kind eine Allergie entwickelt.
Quelle: Ärztezeitung
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