
Was bei uns Allergie genannt wird, sehen Traditionell chinesische Mediziner als Schwäche von Lunge, Milz und Leber, so berichtet der Standard (dort gibt es auch gleich eine Liste mit "Allergielebensmitteln"). Sind diese inneren Organe geschwächt, so die Erklärung dazu, so hat das Immunsystem Defizite, die von Allergenen genutzt werden können.
Was tun? Im Umgang mit Allergien setzt die TCM (Traditionell Chinesische Medizin) auf Kräuter und anderen Pflanzen. Dazu kommt die richtige Ernährung, die genau auf den betroffenen Menschen abgestimmt ist. Denn so wie alle Heilmethoden kann auch die Anwendung von Kräutern und bestimmten Ernährungsregeln ins genaue Gegenteil umschlagen (ich habe das selbst einmal erlebt: Eine Freundin von mir hat sich nach TCM ernährt und verspeiste zum Frühstück Hirse mit Karotten, Äpfeln und noch ein paar Zutaten. So wie ihr Arzt ihr verschrieben hatte. Ich dachte: Das probierst Du doch auch einmal aus. Das Ergebnis: Zwei Tage Magenkrämpfe. Beruhigt hat sich dieses mein Verdauungsorgan erst wieder, als ich ihm ein dickes Stück Rindfleisch, halbroh, Erbsen und ordentlich Knoblauchmaionaise zukommen ließ. Als Nachspeise: Eine Hand voll Mozartkugeln – würde mich ja interessieren, ob ein TC-Mediziner mir genau das geraten hätte
).
Das aber nur am Rande. Soll zeigen, dass man sich auch mit "gesunder" Ernährung ganz schön den Magen verderben kann, wenn es halt einfach nicht zum eigenen Körper passt.

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| 23.Juli.2007 @ 13:44