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Endlich eine Therapie gegen die Erdnuss-Allergie

abgelegt im Archiv Nahrungsmittel am 18.08.10

Endlich eine Therapie gegen die Erdnuss-Allergie
© psyberartist
Anscheinend gibt es nun endlich eine erfolgreiche Therapiemöglichkeit gegen den Hauptauslöser für Lebensmittelallergien, der Erdnuss. An der Charité in Berlin haben die Forscher der Universitätsmedizin eine Möglichkeit zur Behandlung gefunden, und bei sechzig Prozent der teilnehmenden Probanden verlief diese Behandlung erfolgreich. Die Tendenz für eine Erdnuss-Allergie steigt immer weiter stetig an, und diese Allergie ist besonders fatal, da in vielen Lebensmitteln immer wieder einmal Spuren von Nüssen vorkommen. Wer keinen Allergieschub riskieren will, muss ganz aufmerksam die Hinweise auf der Verpackung lesen, und selbst dann ist man sich nicht immer sicher, ob nicht doch Spuren von Erdnüssen enthalten sind, weil diese Nuss-Spuren nicht immer aufgeführt sind.

Das Team der Charité Berlin hat nun erst einmal speziell für Kinder eine Immuntherapie entwickelt. Bereits nach sieben Monaten waren sechzig Prozent der Kinder desensibilisiert und konnten eine Toleranz entwickeln gegenüber einer bestimmten Erdnuss-Dosis, in diesem Falle die Menge einer Erdnuss. Können Allergiker eine kleine Menge an Erdnüssen tolerieren, ist die Gefahr längst nicht mehr so groß, dass sie beim versehentlichen Verzehr einen allergischen Schock erleiden. Das heißt natürlich jetzt nicht, dass Betroffene nun Erdnüsse essen können, soviel sie wollen, aber das Risiko eines Schocks ist sehr gering geworden beim Verzehr geringer Mengen.

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Dauerschnupfen – aber nicht immer sind Pollen daran schuld

abgelegt im Archiv Symptome am 12.08.10

Dauerschnupfen – aber nicht immer sind Pollen daran schuld
© kdinuraj
Viele, die im Frühling und Sommer unter Niesattacken, verstopften Nasen oder Fließschnupfen leidet, der geht davon aus, dass er unter Heuschnupfen leidet. Es gibt allerdings auch andere Auslöser, die manchmal schlichtweg übersehen werden. Mittlerweile reagieren gut siebzehn Millionen Menschen allergisch auf Pollen, aber weitere rund acht Millionen haben als Auslöser Hausstaubmilben, Schimmel oder Tierhaare. Wirklich helfen, den Grund herauszufinden, kann hier nur ein Test beim Hautarzt. Nur wenn man den Auslöser auch kennt, kann man ihn auch meiden.

Bei einer Milbenallergie kann man mit milbendichten Überzügen reagieren, auch ein häufiges Staubsaugen mit speziellen Geräten hilft. Bei vielen Allergien ist auch eine Hyposensibilisierung eine gute und erfolgreiche Lösung. Aufpassen sollte man allerdings immer, wenn man Nasensprays benutzt, um die verstopfte Nase zu befreien. Oft sind gerade sie der Grund für den Dauerschnupfen. Der Grund liegt darin, dass diese Nasensprays die Durchblutung der Nasenschleimhaut herabsetzen, diese trocknet daraufhin aus und schwillt erneut an. Daher sollte man diese Sprays niemals länger als zehn Tage anwenden.

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Sonne und Medikamente vertragen sich nicht

abgelegt im Archiv Urlaub , Wissenswertes am 10.08.10

Sonne und Medikamente vertragen sich nicht
© Lacrimae_video
Viele haben im Sommer das Problem, dass sie Medikamente nehmen müssen, trotzdem aber nicht auf das Bad in der Sonne verzichten wollen. Dabei kann es zu dem unangenehmen Umstand kommen, dass der Körper allergische Reaktionen auslöst.

Zu viel Sonnenlicht kann der Haut natürlich sowieso schaden, das ist nichts Neues. Besonders stark gefährdet ist man aber tatsächlich, wenn man bestimmte Arzneien einnimmt. Es gibt einige Medikamente, die schon nach kurzen, ungeschützten Sonnenbädern Symptome auslösen können, die an einen Sonnenbrand erinnern. Dazu gehören zum Beispiel Rötungen oder sogar kleine Bläschen auf der Haut. Grund dafür sind bestimmte Inhaltsstoffe des Medikaments, die die Wirkung des Sonnenlichts verstärken. Ähnlich kann es sich auch mit Mitteln zur Hautpflege oder parfümierten Kosmetikartikeln verhalten.

Die einzigen Tipps, die man in so einem Fall geben kann: Zum einen den Beipackzettel des jeweiligen Mittels genau durchlesen und zum anderen - wie heißt es so schön - beim Arzt oder Apotheker nachfragen.

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Die Erdbeer-Allergie – Mythos oder gibt es sie wirklich?

abgelegt im Archiv Kreuzallergien am 22.07.10

Die Erdbeer-Allergie – Mythos oder gibt es sie wirklich?
© Pink Sherbet Photography
Gerade jetzt im Sommer essen wir sie wieder wahnsinnig gerne, mit Eis, Quark, auf einem Kuchen oder auch ganz einfach nur pur - die Rede ist von den köstlichen Erdbeeren. Aber nicht jeder verträgt diese köstlichen Früchte so, wie man gerne möchte, und dann entsteht der Eindruck, dass man eine Erdbeer-Allergie hat. Oft bildet sich bei einigen Menschen ein Ausschlag nach dem Verzehr. Allerdings ist der Ruf der Erdbeeren, ein Allergie-Auslöser zu sein, nicht richtig. Andere Früchte wie beispielsweise Kiwis, Äpfel oder auch Pfirsiche sind viel häufiger der Verursacher solcher Allergien. Sind jedoch Erdbeeren die Auslöser einer Allergie, dann sind in den meisten Fällen die Pollen der Birke Schuld daran. Des Rätsels Lösung ist, dass die Eiweiße der Erdbeeren denen der Birkenpollen sehr stark ähneln. Wenn der Körper bereits Antikörper gegen diese Birkenpollen gebildet hat, dann werden diese Antikörper auch die ähnlichen Eiweiße der Erdbeere als Feind erkennen und angreifen. So kommt es auch bei den Erdbeeren zu einer allergischen Reaktion, eine Kreuzreaktion ist entstanden. So kann es passieren, dass Menschen allergisch auf Erdbeeren reagieren, obwohl diese keine wirkliche Reaktion auf die Erdbeeren an sich ist.

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Der richtige Einsatz von Nasenspray bei der Pollenallergie

abgelegt im Archiv Hilfe bei der Allergie am 08.07.10

Der richtige Einsatz von Nasenspray bei der Pollenallergie
© fifikins
Die Pollen sind einmal wieder unterwegs, die Pollenallergiker müssen wieder leiden, und viele Betroffene greifen wieder zu den Nasensprays,um die angeschwollene Schleimhaut wieder in den Griff zu bekommen und die triefende Nase zu beseitigen. Die entsprechenden Nasensprays wirken abschwellend und entzündungshemmend. Sie stoppen die Überproduktion von Histamin, denn sie besetzen die Andockstellen, die sogenannten Rezeptoren. Wenn die Allergie stärker ausgeprägt ist, dann gibt es auch Sprays mit Kortison. Wenn man diese Art von Nasenspray nur kurzzeitig anwendet, gibt es kaum Nebenwirkungen zu verzeichnen. Aber die Sprays verdünnen sie sowieso schon so dünne Nasenschleimhaut und trocken sie auch aus. Dies kann zu Nasenbluten führen. Daher ist es sehr wichtig, dass man richtig mit den Medikamenten umgeht. Der Sprühstoß sollte immer nur auf die seitliche Nasenmuschel gerichtet werden, so kann man die Nasenscheidewand schonen.

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